Gällivare erwartet Sie mit wunderbaren 16.000 km², sodass Sie auch beim zwanzigsten Besuch noch etwas Neues entdecken werden. Das großartige Laponia Welterbegebiet liegt in der Gemeinde Gällivare, hier leben Samen mit ihren Rentierherden im Einklang mit der Natur. Die Landschaft besteht aus Bergen, Mooren, Urwald, Gletschern und Westeuropas größtem Sumpfgebiet. Laponia ist reich an Tieren und Pflanzen, die einzigartig für dieses Gebiet mit seinen vier Nationalparks und mehreren Naturschutzgebieten sind..     

 

Multikulti mit reicher Geschichte
In Gällivare haben immer mehrere Kulturen miteinander gelebt, seit die Samen am Fuß des Dundret Gesellschaft durch die Siedler und die Bahnarbeiter bekamen. Auch heute gedeihen noch die Unterschiede sowohl zwischen den Einheimischen als auch den Besuchern. Die Hauptattraktionen im Sommer sind die strahlende Mitternachtssonne und ein Besuch eines der beiden Bergwerke, aber auch sonst gibt es viel zu entdecken, fragen Sie einfach die Einheimischen. Viele schätzen die Nähe zur Natur beim Angeln und Wandern, andere möchten sich lieber die Stadt ansehen, und im Sommer lockt der Marktplatz mit verschiedenen Veranstaltungen wie dem jährlichen Sommermarkt. Am einfachsten bekommt man Informationen über Kultur und Geschichte im Gällivare Museum mitten im Ort. Das große Gebäude, als Centralskolan bekannt, beherbergt auch das Mückenmuseum, das Touristenbüro und ein Café. Gällivare hat den meisten etwas zu bieten, Sie brauchen nur auszuwählen. Das Touristenbüro hilft Ihnen gern mit Tipps zu Aktivitäten und beim Buchen weiter!!

Welterbe mit lebendiger samischer Kultur
878 Welterbestätten gibt es, von denen 25 eine Kombination aus Kultur- und Naturerbe sind. Eines davon ist Laponia in Gällivare. Damit ein Gebiet zum Welterbe erklärt werden kann, muss es als „herausragendes Beispiel von Wert für die gesamte Menschheit“ gelten, was für Laponia sicherlich stimmt. Das Gebiet ist zugleich eines der vier Welterbegebiete, die die Landschaft einer Urbevölkerung repräsentieren – die Landschaft der Samen. Heute sind hier neun samische Genossenschaften aktiv, und man kann die Spuren von tausendjähriger Aktivität entdecken – in Form von kulturellen Zeugnissen wie Spuren von Wohnplätzen und Gerätschaften, aber ebenso als stille, vererbte Kenntnisse über alte Verkehrswege und heilige Berge..


Zwei Bergwerke
Der Bergbau hat die Gesellschaftsentwicklung vorangetrieben, und mit dem Ausbau der Wasserkraft wurde auch die Bergwelt entdeckt und für Touristen erschlossen. In Gällivare gibt es zwei Bergwerke, die im Sommer für Besucher ab 12 Jahren geöffnet sind. Das Mindestalter ist nötig, da die Besuche bei laufender Produktion erfolgen.
Der unterirdische Betrieb der LKAB begann in kleinem Umfang schon am Ende des 19. Jh. und wurde ständig erweitert. Der Tagebau von AITIK, einer der größten Kupfertagebaue Europas, startete 1968. Ein Besuch der beiden Bergwerke bietet sehr unterschiedliche und ganz außergewöhnliche Erlebnisse!.

 

Wussten Sie, dass ...
… der Ortsname von dem samischen Jiellevárri abgeleitet ist, was „Spalte im Berg“ bedeutet;
… die „Gällivarehäng“ genannten Hosen nach den Hosen der Bahnarbeiter benannt sein sollen, die diese u.a. beim Bau der Inlandsbanan trugen.

 

Unser Tipp! Gipfel des Dundret. Von einem Naturschutzgebiet gleich um die Ecke träumen viele, aber hier in Gällivare haben wir genau das. Von hier bietet sich eine herrliche Aussicht über die Stadt, den bekannten Gropen und die Mitternachtssonne. Bei klarer Sicht ist von hier oben 1/11 von Schweden zu sehen.